Category Archives: Erinnerungen

Öffentlicher Nahverkehr 

Wenn man mit dem Zug fährt, können drei Dinge die Fahrt zur Hölle werden lassen: Überfüllung, Fußballfans und Junggesellenabschiede.

Heute dann also Jackpot, alles auf einmal, an Einsteigen kaum zu denken, mit Nachdruck aber doch nen Stehplatz am Türflügel bekommen.

Es wird gedrängt und plötzlich habe ich 5 angetrunkene Frauen vor mir. In knapp 10 Minuten leert das Trüppchen mal ebend ne Flasche Pfefferminz-Likör. Der Rest der Flasche gehört Silvi, die mir beim Ansetzen der Flasche schwungvoll erstmal ihre Haare samt Schädel ins Gesicht donnert, zum Glück hat der Schirm meiner Mütze etwas abgefedert.

Bevor ich außer “Autsch” was anderes sagen konnte, drehte sich Silvi um, meinte “Ups, tschuldige…. cooler Bart, darf ich mal reinflauschen?” Äh, was? Finde ich jetzt irgendwie komisch und antworte kurz angebunden mit einem: “Nein danke!”. “Warum nicht?”. Oh je… Grundregel: nicht mit Betrunkenen diskutieren. ..

“Na ja, ich kann ja auch nicht einfach irgendwelche Menschen antatschen!” erwiderte ich. Eigentlich sah sie ja recht schnuckelig aus. Etwas kleiner wie ich, dunkelblonde Haare, braune Augen. Jetzt bei der Presspassung der Menschen war unter der Wellenstein Jacke nicht viel mehr zu erkennen. Beim Einsteigen waren mir nur die hohen Hacken und bestrumpften Beine des Trüppchens aufgefallen. Aus den Gesprächen der Damen wusste ich ihren Namen und das dies wohl ihr letzter Tag in “Freiheit” war.

Silvi, die ja frontal an mich gelehnt war machte ein paar kleinere Bewegungen und ich hörte einen Reißverschluss. Dabei grinste sie mir frech ins Gesicht. Mit der linken Hand hielt ich meinen kleinen Verpflegungsbeutel und mich selbst an der Mülltonne fest. Meine rechte Hand wurde kurz angestupst, dann gegriffen und ich wollte sie instinktiv weg zeihen, aber irgendwas lief hier ab. Silvie kicherte, ich hielt dem Greifen nach meiner Hand stand. Falscher Film? Sekunden später wurde meine Hand schnurstracks zwischen ihre Schenkel, direkt auf ihren Slip gedrückt… Aber Hallo, was ist denn jetzt?

Meine Finger lagen auf dem Slip einer mir wildfremden Frau. In einer voll besetzten Bahn, umgeben von angetrunkenen Fußball-Fans die grölten und Schlager aus dem Handy abspulen ließen. Und sie drückte die Hand fest auf den Stoff der ihre Schamlippen umspannten. Ich schluckte und musste mich räuspern “Was…?”, war das einzige was ich sagen konnte, ihr Gesicht wurde ernster. “Meine Musch gegen ein wenig Bart?” sagte sie. Mehr wie ein “Ja…” kam mir nicht über die Lippen.

Mit dem Linken Arm, der wohl vorher Ihren Rock oder das Kleid hochhielt, griff sie mir in den Bart und lehnte ihn auf meine Brust. Die Freundin links neben ihr schaute kurz herüber, machte ein leicht schockiertes Gesicht und fing an zu Meckern: “Silvi, du kannst doch nicht einfach an den Bart des Mannes da fassen!”. Silvi und ich schauten uns in die Augen und lächelten, dann drehte Silvie den Kopf zu ihrer Freundin: ” Johanna, er ist Nett, und außerdem haben wir nen Deal! “. Silvi wendete sich kurz zu mir, hielt weiter meinen Bart fest und gab mir einen flüchtigen Kuss auf die Lippen. “Silvi!!”, sagt jetzt die nächste ihrer Freundinnen. Wieder schaute sie mir tief in die augen, verdrehte sie, und wendete sich der anderen zu: ” Lass mich doch…, sei nicht immer so spießig, ist doch eh mein Tag. Und außerdem, What happens at the Jungesellinenabschied stays at the Abschied ! ” Jetzt guckten alle Mädels zu uns, Silvi stand im Mittelpunkt ihrer Freundinnnen und mir. “Und was ist mit Jens?” fragte die nächste. “”Egal, der hat keinen Bart!”

Das Ganze war grade absolut Surreal und völlig abgefahren. Ihre vier Freundinnen versuchten die Situation zu überblicken, wirkten hektisch. Und ich konnte bei dieser Einladung die Finger nicht still halten. Während der ganzen Diskussion, die Silvis Freundinnen ziemlich in Aufregung versetzten, hielt sie meine Hand mit ihrer Rechten in ihre Scham gedrückt. Das Stück Stoff, welches über ihren Schamlippen saß, war einfach nur Nass!  Ich zwängte meinen Daumen unter ihren Slip, schob ihn neben ihre Schamlippen und hatte freien Zugang. Silvi schaute kurz zu mir, biss sich auf die Unterlippe und drückte meine Hand noch fester gegen ihre Scham. Kurz konnte ich spüren, das sie tief Luft holte.

“Was macht ihr… Nee, nicht wirklich…” meckerte Johanna. Silvi guckte kurz Böse zu ihr rüber, fing dann aber an zu lächeln. Die Mädels waren wohl geschockt, fingen wild an zu reden. Silvi schaute mir in die Augen, glitt mit ihren Fingern durch meinen Bart. Der Zug wurde Langsamer, eine Weiche, wir wurden etwas durchgeruckelt. Im Kopf ging ich durch, dass jetzt Scharnhorst als nächster Halt kommen müsste. Mit meinen Fingern versuchte ich ein Gefühl für Silvi zu bekommen. Ihre Scham war glatt rasiert, nicht Stoppelig. Ihre Großen und kleinen Schamlippe etwa gleich groß und sie hat ein Piercing.. Ich fing an ihre Klitoris zu drücken, welche mit dem Piercing noch einfacher zu finden wahr. Dabei glitt ich mit dem Ringfinger durch den Schliz und fand direkt ihren Harnröhreneingang. Silvie zog meinen Mund auf indem sie mir am Bart zog. Im nächsten Moment kam der Zug zum halt, die Tür wurde geöffnet und Silvie schob mir bei einem Kuss die Zunge in den Mund.

Beim Aussteigen der paar Leute krallte Silvi meine Hand fest. Beim Einsteigen der vielen Fans wurden wir fast auseinender gerissen. Meine Hand in ihrem Schritt, ihre Hand an meinem, bzw. IN meinem Bart. Die Lippen aufeinander… die Zungen am Kosen. Das Mädel rechts neben Silvi, bis jetzt eigentlich am unaufgeregtesten, hat ein Einsehen, Sie Packt mit der einen Hand den Handlauf, mit der anderen den Griff der Tür zur Ersten Klasse und presst Silvi und mich aneinander. Sie ist etwas größer und stabiler als Silvi, flüstert ihr ins Ohr. Silvi lächelt, Antwortet ihr und beide schauen mich Zeitgleich lächelnd an. Silvi küsst mich und flüstert in mein Ohr, in welches sie auch Beißt: “Meine Sis meint alles Okay. Sie passt auf. Will nur nicht zu viel sehen… “. Ich schaue ihrer “Sis” ins Gesicht. Sie lächelt und streckt mir die Zunge heraus. Die Türen schließen sich und der Zug setzt sich wieder in Bewegung.

Für meinen Kopf ist das, was bis hier vielleicht nur 3 Minuten gedauert hat einfach nur “Flash………”. Die Mädels um Silvi sind iritiert. Aus dem Augenwinkel bekomme ich, während ich Silvie küsse (oder sie mich?!) mit, wie “Sis” ihre Hand an der Kehle entlangführt. Sie setzt ein Stateement, das Geschnatter wird ruhiger. Aber das Gefühl beobachtet zu werden nimmt zu. Je mehr ich mit den Fingern arbeit, desto stärker wird der Körper von ihr an mich gepresst. Noch 4 Minuten max bis zum Dortmund Hauptbahnhof. Silvis Hand verlässt meine. Sie umklammer meine Hals und küsst mich wieder und wieder. Meine Finger erkunden weiter. Falten, Harnröhre und Vagina. ich mache, genieße, und Silvie ist einfach nur Nass. Ihr Unterleib arbeitet mit. Kontraktioen, ein Seufzer. Und meine Finger arbeiten. Drücken, suchen den G-Punkt, drücken auf den Damm und mein kleiner Finger sucht ihr Po-Loch. Silvi Stöhnt beim Küssen in meinen Mund. Am Rand bemerke ich Blicke der anderen Mitfahrer…

“Nächster Halt: Dortmund Hauptbahnhof.”, tönt es aus der Deckenverkleidung. Im Hintergrund sehe ich die Fernwärmeleitungen die parallel zur Bahntrasse  in Dortmund verlaufen. Ich schaue Silvi an, schüttel meinen Kopf. Sie lässt meinen Bart los. Ich flüstere in ihr Ohr: ” In 2 Minuten muss ich raus. Jetzt oder nie?”. Silvie guckt mich an, rupft an meinem Bart und ihr Mund formt ein “Jetzt! “. “Stell dich auf meine Schuhe! Denk nicht darüber nach! Hab eh Stahlkappen…”. Sie schaut kurz rätselnd, steigt aber dann mit der Trittfläche ihrer Heels auf meine Schuhe. Meine Finger gewinnen an Spielraum. Während ich mit zwei Fingern auf ihrem G-Punkt rumrubbel, findet mein Zeigefinger ihr Arschloch. Ich merke ihre Feuchtigkeit bis zu meinem Handgelenk. Ich fange an ihr Poloch zu befingern, durch ihre eigene Feuchtigkeit gut geschmiert, und ich merke wie es anfängt in ihr zu arbeiten. Mit der gewonnenen Freiheit, weil sie auf meinen Stahlkappen steht, nutze ich alle Finger bis zum Maximum aus.

Silvi verdreht die Augen, Sis grinst sich einen, Johanna ist beleidigt. Die beiden anderen lächeln mehr oder weniger süffisant. Haltestelle in der Nähe, der Zug bremst, meine Hand schwimmt. Alles Gewicht auf meiner Hand. Silvi stöhnt und meine Hand wird nass… Fuck, für mich ist Endstation. Ich muss in Dortmund raus. Ich flüstere in Silvis Ohr, deren Körper nach ihrem Orgasmus halb auf mit hängt, dass der nächste Halt meine Endstation ist. Silvie schaut mich ernst an. Autsch….”Schnuffi, wenn du bis 22 Uhr bei Stand XYZ bist, können wir das Fortsetzen, aber sonst: Genieße den Tag und viel ‘Glück bei deiner Hochzeit. Der Zug fährt über Weichen und bremst. Silvie gewinnt Distanz. Ihr Körper strafft sich. Ich entziehe ihr mein Hand, führe sie zu meiner Nase, inhaliere ihren Geruch und grinse. Silvie grinst zurück. Als ob 2 Erwachsene grad die Welt verändert haben. “Ich heiße…”, fängt sie an. “…Silvie. Und du heiratest deinen Jens.”, antworte ich.

Silvie steckt mir zum Ende nochmal die Zunge in den Hals.Schaut mich beim Küssen an. Ich nehme ihre Hand, küsse sie und sage Danke. Danke für 7 Minuten, die aufregender nicht sein könnten. Ich habe nie etwas so spontan geiles erlebt, nie sowas unschuldiges, selte soetwas junGes, blondes oder WhAT So EverR…

Ich nehme den Fuß aus der Tür. Gehe zum Bahnsteig und grinse. Die Mädels werden ihren Spaß haben. Die Breut ihren Junggesellinenabschied wohl nie vergessen. Innerlich grinse ich. Bruchstücke der Fans: “Kanten die sich gar nicht?” “Nee, die hatten wohl einfach nur Spaß”, usw. usw. Egal. Arbeiten. Arbeiten und träumen. Träumen was jetzt noch kommen könnte. An Stand xyz auf dem Weihnachtsmarkt…

 

 

 

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Titty Twister 2017 Part 2

Nach dem Kuss wurden uns die Freunde der Kollegin vorgestellt. Ihr Dom, dessen Ehefrau und der Freund der Frau. Sehr interessante Konstellation. 

Ich unterhielt mich viel mit Spooky.  Wir hatten uns echt schon lange nicht mehr gesehen. Eigentlich viel zu lang. Nebenbei hatte ich noch ein paar Fragen zu seinem PA Pircing.  Irgendwie spiele ich mit dem Gedanken…

Ein wenig mit dem Fahrer gequatscht, etwas für Erdbeertal die viel zu kurze Zeit heraus zögern. Freunde sind wichtig, Grade in Zeiten wo man immer nur schreibt und sich nie Trifft 😯

Nachdem die Beiden letztendlich doch gefühlt viel zu früh fahren mussten, hatte ich auch die Zeit mich intensiver mit meiner Kollegin zu unterhalten. Und zu küssen…und zu unterhalten.

Erdbeertal unterhielt sich währenddessen mit dem Dom. Beide waren sich Sympathisch, ich hatte nichts dagegen. 

Um 6 Uhr waren wir dann zu Hause, zu früh für die Nacht, eigentlich für einen Abschluss zu spät… egal: aufgeheizt Zweisamkeit. Solche Abende sind viel zu selten.

Donnerstag zieh ich hier im Norden mit der Kollegin los. Diesmal mit freier Kopf. Ich bin gespannt.

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Titty Twister 2017 Part 1

​2011 waren Erdbeerchen und ich, so glaube ich, das erste Mal zur Titty Twister im Aladin in Bremen. Nach dem Vorweihnachtsstress dieses Jahres unser Highlight. Spooky hatte wegen des Eisregens Nachmittags abgesagt. Unsere Verabredungen stehen echt selten unter einem guten Stern…

Bei der Vorbereitung zum Abend dann noch Beerchens Kommentar: Wozu rasiert ich mir eigentlich jetzt noch die Mösen, interessiert ja eh nicht mehr…

Neben Spooky stand von meiner Seite noch eine Verabredung mit einer Arbeitskollegin an. Mit ihr war ich schon bei nem Bondage Stammtisch hier im Norden. Das wir beide etwas anders ticken hab ich auf dem “Pausenhof” gemerkt und beim Thema BDSM auch voll ins Schwarze getroffen.

Wir waren zu erst da. Die andern machten sich, so erfuhr ich per WhatsApp, noch schick. Also nochmal in den Raucherbereich um meiner Sucht zu frönen und sich noch etwas mit Erdbeertal unterhalten.

Ein Profil ließ mich stutzen. Wenn Stoney nicht abgesagt hätte würde ich Stein und Bein schwören das er Grad an uns vorbei gerauscht ist. 

Erdbeertal schaut auf ihr Handy: ” Bin dann doch da…” . So schnell konnte ich nicht gucken…hinterher…Die Tequila Girls links liegen gelassen… Jackpot! Ich habe mich selten so sehr gefreut wie in diesem Moment. Na so oft verpassten Gelegenheiten endlich mal wieder Life^^

Nach ner guten halben Stunde sind wir zurück im Raucherbereich und unterhalten uns. Sein Fahrer wird auch vorgestellt.  Echt netter Typ. Ein paar Minuten später ist meine Arbeitskollegin auch da. Sie ist schon drei mal durchgeflitzt  und hat uns Grade entdeckt. Eine kurze Vorstellung, eine Frage zu Stony, Erdbeertal küsst Stony als Statement und kurz darauf küsse ich dann meine Arbeitskollegin… ähm nun ja. Das kam dann doch sehr unerwartet aber verdammt geil 😀 Würde gerne wissen was der Fahrer grad gedacht hat…

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Abarbeiten… (3 von xx) Autismus oder was?

Nachdem meine Eltern mit meinem Beziehungsmodell eher einen Störfaktor in ihrer schönen heilen (In)toleranten Welt sehen, war ich vor ein paar Jahren mal kurz zum Reden da. Mir ging es primär darum, bei ihrem Umzug noch ein paar Gegenstände zu bergen, die mir sehr viel aus meiner Kindheit bedeuten.
Lapidare Gespräche, warum es mir gut geht, keine Frage nach Frau und Kind.
Tja, es geht mir gut, weil ich in meiner Beziehung glücklich bin. Weil meine Beziehung zu Erdbeertal gut läuft, die Kurze glücklich ist und ich mich in meiner Schule ( Technikerschule ) wohl fühle und schnell zum Abschluss komme.
Ich wollte nach dem Techniker studieren. Danach dann die entscheidenden kleineren Fakten des Gesprächs:

-Du hättest ja schon direkt nach der Bundeswehr zum Studium gehen können -> Ja, hätte ich. Nur leider habt Ihr mir immer gesagt: “Dafür haben wir kein Geld!” Dafür gab es aber immer Geld für Kippen, Elektronik oder ein neues Auto auf Kredit…

-Deine Kinderpsychologin hat ja schon immer gesagt, dass Du einen Kopf hast, mit dem zwei Deines Alters glücklich werden. -> WTF? Ihr wisst seit der Grundschule von meiner Hochintelligenz? Aber ihr verbietet mir eine Klasse zu überspringen? Ihr meldet mich mich auf der Gesamtschule an, obwohl ich aufs Gymnasium gehen könnte? Ich erinnere mich düster an eine Fahrt nach Fröndenberg, damals kurz nach der Einschulung. Mein Grundschullehrer hat mich immer eingebremst : Es interessiert nicht was Du kannst, wir lernen erst die Buchstaben und Zahlen, dann Lesen und Rechnen… Ich konnte damals schon die ersten Worte lesen und schreiben , Teile des kleinen 1×1, Plus und Minus sowieso.

– Mit deinem Autismus Rainman Ding musstest du ja mit anderen Kindern umgehen, damit du Normal wirst.
( Hier war ich nicht wirklich erschrocken, ich hege seit längerem den Verdacht, daß ich mit meiner “Natur” im autistischen Spektrum liege).
Warum verdammt sagt mir das Niemand? Sowas sollte jeder wissen. Aber Ihr kommt damit ca. 20 Jahre zu spät. Mich kotzt das an. Worin wurde ich sonst noch belogen? Was noch verschwiegen?

– Beschneidung? Ja, hat der Kinderarzt ja damals auch empfohlen. Aber kaltes Wasser hat ja auch immer geholfen…
Dunkle Erinnerung an einen Abend vor dem Fernseher. Der große Preis. Nen Ständer gehabt, Panik bekommen, aber unter die kalte Brause. Muss so mit 5 oder 6 gewesen sein, im Schlafanzug.
Dein Vater ist ja auch immer damit klar gekommen.
Ist ja nix schlimmes! (Klar, die Natur hatte Schmerzen beim Verkehr in der Vorsehung gehabt, jucken ja niemanden)

Mich hat all das nur darin bestätigt, daß die “Trennung” von meinen Elternhaus die richtige Entscheidung war. Soviel Fremdentscheidung, Vorenthaltung und Intoleranz, daß kann und will ich nicht mehr in meinem Leben. Jetzt mit 40 Jahren könnte ich mich zwar fragen, was ich anderes hätte machen können oder wollen, aber einfach nach Vorn ist mein Weg.
(tbc)

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Abarbeiten… (2 von xx)

Tja, die frühesten Erinnerungen liegen bei mir ca im ersten Lebensjahr. Viele sagen, dass weist du nur noch aus Erzählungen. Leider weiß ich nicht, wer dabei war und es erzählen könnte. Meine Eltern zumindest nicht.

Kinderspielplatz, Berliner Straße, mitten im Pott. Der Babysitter (Weiblich ca 14 Jahre) gibt den Erdenbär einen Bienenstich, lässt ihn kauen aber nicht schlucken. Ihr kleiner Bruder haut mir voll auf die Backen. Dafür spritzt ihm der Brei voll in das Gesicht. Hej, er hat es kommen sehen^^
Zumindest den blauen Kinderwagen, 70 er, aus 5. Hand kriege ich nicht aus dem Kopf. Geschweige das Mädel… :-p
Der nächste Flashback trägt mich in meine Windelzeit: Omma bringt ne Pampers an. Der Erdenbär lehnt das angelegte Stück Plastik dankend ab, bzw macht den kratzigen Verschluss immer wieder auf. Lieber die guten Stoffwindeln. Und Opa freut sich nen Ast, weil er von dem modernen Scheiß eh nix hält. ( geschehen auf dem Jugendbett meiner Mutter bei meiner Oma, Blau mit Orangen Blumenmuster. .. Oma halt. ..)
Moppel Clear hat das ganze mal gut zusammengestellt : Lass jucken Kumpel.
Der Film, der meine Heimatstadt ins “rechte(versaute)” Licht rückt.

Mehr? Interesse an weiteren Kindheitserinnerungen? Einfach mal nen Kommentar da lassen 🙂

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Das Erdbeertal

Erdbeertal habe ich in meiner Stammdisko kennengelernt.
An einem Abend (im Januar 2002 ?), den ich mit meinen Eltern dort verbrachte ( damals dachte ich noch, das meine Eltern tollerant sind, heute weiß ich, dass das alles nur ne Fassade war. .)
Wir haben uns nur gut unterhalten, ich mich dort wie jeden Freitag und Samstag zugesoffen. Meine Arbeitswoche in der IT war nicht ohne, Alkohol mit knapp 26 wohl doch eine Lösung. Ungelogen, habe ich damals jeden Abend dort 30 und mehr Flaschen Desperados gesoffen. Praktisch mein ganzes Gehalt…
Nachdem ich früher regelmäßig nur mit 3 anderen Kumpels da war, hab ich irgendwann durch eine Bekannte Anschluss an viele der Stammbesucher bekommen. Meinen 3 Kumpels waren die ganzen Gothics eher suspekt. Mit einem dieser kamen dann Erdbeertal und ihre damalige Mitbewohnerin mit. An diesem Abend haben wir uns gut unterhalten, und ich aufgrund diverser Abfuhren eh keine Lust auf Weiber.
Das nächste mal habe ich Erdbeertal dann auf dem MPS im Fredenbaumpark getroffen. Kurz Hallo gesagt und hinterher Solo in die Stammdisko.
Die nächsten male sah ich sie dann immer mit wechselnden Typen, klare Zeichen einer überzeugten Solistin in einer Sturm und drang Phase^^
Mittsommernacht 2002 war sie dann mal wieder da und nach etwas Smalltalk hatte ich plötzlich ihre Zunge in meinem Mund…
(TBC)

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Es gab und gibt immer Dinge, die es bedingen, dass man plant. Bevor man plant, muss man sich selbst kennen. Kenne ich mich? Kenne ich Erdbeertal so, wie ich sie kennen sollte?
So, wie man sich nach fast 15 Jahren Beziehung kennen soll?
Wer bin ich?
Ruhrpottkind, geboren in der Arbeiterklasse. Vater Bergmann, Mutter Bergmannskind. Als Kind zwischen Schachtanlagen gespielt, im Kühlturm der Zeche im Winter schwimmen gegangen.
Und Sex war überall… wir Blagen haben das schon früh mitbekommen. Nur fast nie zwischen den Ehepaaren!

Leider hat mich der Liebe Gott mit einem kleinen, aber feinen Fehler im System ausgestattet : Wenn ich anfange mich zu erinnern, dann in frühester Kindheit… ich glaube, dass dieser Trip wohl länger wird. Scheiß Aspi 😦 *

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