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Titty Twister 2017 Part 2

Nach dem Kuss wurden uns die Freunde der Kollegin vorgestellt. Ihr Dom, dessen Ehefrau und der Freund der Frau. Sehr interessante Konstellation. 

Ich unterhielt mich viel mit Spooky.  Wir hatten uns echt schon lange nicht mehr gesehen. Eigentlich viel zu lang. Nebenbei hatte ich noch ein paar Fragen zu seinem PA Pircing.  Irgendwie spiele ich mit dem Gedanken…

Ein wenig mit dem Fahrer gequatscht, etwas für Erdbeertal die viel zu kurze Zeit heraus zögern. Freunde sind wichtig, Grade in Zeiten wo man immer nur schreibt und sich nie Trifft 😯

Nachdem die Beiden letztendlich doch gefühlt viel zu früh fahren mussten, hatte ich auch die Zeit mich intensiver mit meiner Kollegin zu unterhalten. Und zu küssen…und zu unterhalten.

Erdbeertal unterhielt sich währenddessen mit dem Dom. Beide waren sich Sympathisch, ich hatte nichts dagegen. 

Um 6 Uhr waren wir dann zu Hause, zu früh für die Nacht, eigentlich für einen Abschluss zu spät… egal: aufgeheizt Zweisamkeit. Solche Abende sind viel zu selten.

Donnerstag zieh ich hier im Norden mit der Kollegin los. Diesmal mit freier Kopf. Ich bin gespannt.

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Die Zeit rennt

einem gefühlt davon.

Die Beziehung geht seit Mitsommer ins 15. Jahr und der Räuber ist jetzt auch schon 10 Jahre alt.

Seit fast 10 Jahren sind wir mit unserer Beziehung im Reinen, für uns war das Öffnen der richtige Weg. Weniger Nähe und zärtlichkeit hat es dadurch nie gegeben. Ganz im Gegenteil. Man sieht alles was man hat, war und sein könnte, unter ganz anderen Gesichtspunkten.

Unser Joyclub-Profil ist in etwa so alt, wie unsere offene Beziehung und bedarf der Überarbeitung.

Derzeit bin ich wohl in dem Status: ” Alles ändert sich…”, perspektiven ebenso wie das Leben im Allgemeinen. Seit einem halben Jahr bin ich nun schon in Bremen, habe viel geschafft, und vieles lässt das Wetter grade garnicht zu. Ärgerlich, aber nicht wirklich zu ändern. Muss die Terasse halt noch etwas warten.

Die Probezeit ist auch fast rum, im Augut gibt es dann erstmal eine Woche Urlaub. Wie die verbracht wird steht auch noch nicht ganz fest..

Derzeit habe ich fast zu viele Dinge in meinem Kopf. Alles dreht sich, irgendwie muss ich mich auch mal verankern. Bloß wie?

Jobtechnisch ist für mich fast alles im grünen Bereich. Derzeit fahre ich zwar 35km zur Arbeit, habe dort aber nach 3 Wochen aus 2 Abteilungen schon “dringend” ein Übernahmeangebot bekommen. Nur ich bin Techniker, den gibt es nicht für Umsonst, und auch nicht als Dumping-Angebot. Ich werde mich erst ende August entscheiden. Im Elektrobereich gibt es hier in Bremen so einen Mangel…
Ausserdem hab ich ja immer das Problem, ich sehe Dinge. Produkte die fehlen, Arbeitsabläufe die nicht rund laufen, Tolleranzprobleme, etc… Mir hängt immer im Hinterkopf, ob ich mich nicht doch in 2-5 Jahren wieder selbstständig machen möchte, mit meinen Ideen? Aus chronischer Hirnlangeweile studiere ich jetzt erstmal Wirtschaftsinformatik im Fernbereich, auch das ist eine Option. Ohne externes Feedback hab ich da aktuell noch keine Vorstellung *seuftz

Die Fernbeziehung ist ja absehbar zu Ende. in nicht ganz zwei Jahren ist die Familie wieder zusammen. Da mache ich mir die wenigsten Gedanken. Einfach durchhalten und Nestbau betreiben. Un das ist auch noch ne Menge Arbeit *puha

Hobbytechnisch bin ich wieder auf dem Fototrip. Das Equipment ist noch lange nicht komplett. Licht ist zwar dar, aber noch nicht formbar. Solange gibt es erstmal nur Lowkey und Bodypart-Fotos. Wobei das garnicht so unspannend ist. Als Detailverliebter Mensch bin ich manchmal was die Bildbearbeitung angeht etwas überkritisch, was aber auch dem 10 Zoll Rchner hier geschuldet ist^^

Die Wochenenden sind super, mal als Familie, aber auch mal nur als Mann mit seiner frau. Ausschwitzen ist halt doof, ab Donnerstag wird das denken dann doch meist etwas “Seitenlastig” auch weil dieses WE dann ohne Kind ist. Statt Piano endlich mal wieder Forte 🙂
Nur unter der Woche fehlt es mir heir tatsächlich an Menschen zum reden. Nicht falsch verstehen, reden geht ja immer, nur bei weitem nicht über alles und bei weitem nicht so komplex wie ich denke 😦
Nach 6 Monaten in Bremen hab ich mehr denn je das Gefühl hier auf der Welt falsch zu sein. Irgendwie muss sich das auch ändern. Auf Dauer…ist das so echt für den Hintern. Nur wie? Ich habe keine Ahnung…

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Verdammte Spätschicht

Das Leid mit Schichtarbeit ist der Rhythmus. Immer neu, immer anders..
Und mit der Fernbeziehung wächst mein Bedürfnis nach Nähe *grmpf

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Irgendwie ist es in Bremen noch ganz schön einsam.

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Lange ist es her

Ja, manchmal überholt einen die Zeit.
Der letzte Post ist noch vom März 2013. Das sind nun etwas mehr wie Drei verdammte Jahre. Drei Jahre, in denen, zumindest im Alltag so vieles passiert ist:
– Im Juni 2013 kommt die Tochter ins Krankenhaus. Diagnose leider nicht Windpocken. Immunsystem mag ihren Körper nicht. Verwächst sich irgendwann mal. Vielleicht in der Pubertät, vielleicht auch nicht. Also hängt der Erdenbär das Studium an den Nagel und geht fortan als StiNo schaffen.
– Mai 2014, hurra eine Facharbeiterstelle, leider nicht als Techniker, aber besser wie als Hilfsarbeiter. Betriebsbedingte Kündigung der E Abteilung im November. Tschüß Festeinstellung, ab jetzt dominiert Harz 4 😑
– von 2014 bis Mitte 2015 geht es der ältesten Generation zusehends schlechter. Magenblutung mit Demenz, auf der anderen Seite Lungenentzündung, resistente Keime und ständig Intensivpflege. Im Mai dann die Sterbebegleitung. Was früher normal ist, haben wir schon lange vergessen. Der Tod ist etwas ganz normales, etwas ruhiges. Weder bringt es etwas ihn künstlich zu verzögern, noch von den Kindern fern zu halten ( was meine Eltern mit mir taten). Nach der Beisetzung dann die Entscheidung, der nächste Job muss im Norden sein, sonst bringt mich die Pendelei um das Haus zu pflegen um. Und die Arbeit am Haus muss nunmehr von Erdbeerchen und mir gemacht werden.
– Im Januar 2016 führt die Jobsuche im Norden zum Erfolg. Erstmal zwar nur Zeitarbeiter und wohnen im Haus bei Erdbeertals Eltern, aber der Rest ist schon mehr oder weniger fix. Im August 2018 ist mit NRW Ende. Dann kommt die Tochter hier in die 7. Klasse und mein Erdbeere ist hoffentlich mit der Uni durch. Und bis dahin bin ich dann wohl erstmal Strohwitwer und WE Pendler. Zumindest verbessert sich der Zustand des Hauses zusehends.

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